Wir schaffen das

Vor drei Jahren hat Angela Merkel angesichts von täglich tausenden Flüchtlingen den schon vorher von ihr verwendeten Spruch verkündet. Im Oktober darauf nach einer beispiellosen Willkommensphase stellte sich Protest ein, „Wir schaffen das nie“. Später kam noch ein „Wir wollen das nicht!“ hinzu. Der Grund für die Einrichtung dieser Seite mit dem ersten Beitrag. Dem „Wir schaffen das!“ wurde hier die Aussage dazugegeben, „Wir werden das schaffen, es bleibt uns gar nichts anderes übrig.“
Ging es zuerst nur um die Flüchtlingsfrage, lenkten die bürokratischen Hürden, das Zuständigkeitswirrwar und die Tatenlosigkeit den Blick auf die Unfähigkeit der Verantwortlichen in den Ämtern, insbesondere beim Spitzenpersonal. So wurde hier in den drei Jahren aus „Wir müssen das schaffen!“ ein „Hoch mit dem Hintern!“ zu vielen Aspekten.
Bezüglich der Flüchtlinge wurde manches erreicht. Zum Beispiel wurden aus Turnhallen mit Klappbetten jetzt Flüchtlingsheime und auch eigene Wohnungen. Bezüglich der Einwanderung ist aber noch gar nichts erreicht. Von den 70er Jahren an ist Deutschland ein Einwanderungsland immer gewesen, immer geleugnet oder verdrängt, und nichts ist bisher geregelt. Integration ist gewünscht und könnte mit einer Willkommenskultur begünstigt werden. Aber die Willkommenskultur hat keinen wirtschaflichen Nährboden und dreht beim Volk ins Gegenteil.

Also? Von Spurwechsel war kürzlich die Rede. Gemeint ist, denen die da sind eine Zukunft in Deutschland zu bieten. Da also ansetzen, es bleibt uns gar nichts anderes übrig. Die die da sind, das sind die Empfänger öffentlicher Unterstützung, Deutsche und Ausländer. Unter Ausbeutung und Ausgrenzung leidet auch der arme Teil der heimischen Bevölkerung. Für Arbeit, Brot und Bildung sorgen.
Und das gilt auch für die Armen, die noch nicht da sind. Wir schaffen das. (Richtig angepackt ist das ein tolles Geschäft. Fragen willkommen.)

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