Wir schaffen das, Update

Am 4. September 2015 wurde für 1,5 Millionen Unregistrierte die Grenze geöffnet. Robin Alexander führt als neutraler Beobachter die Hilflosigkeit der Regierung vor Augen. Zitat: „Aus der Ausnahme der Grenzöffnung wird ein monatelanger Ausnahmezustand, weil keiner die politische Kraft aufbringt, die Ausnahme wie geplant zu beenden.“ (S. 26). Am 31.8. auf der Sommerkonferenz sagt Angela Merkel „Wir schaffen das“, so wie sie schon einmal die Finanzkrise mit „Wir werden es schaffen“ analysiert hatte. Zehn Tage nach der Grenzöffnung folgt noch die Beschwörung „Ich sage wieder und wieder, wir können das schaffen und wir schaffen das“. Das abgebildete Buch schildert faktenreich eine unglaubliche Vogel Strauß-Politik „aus dem Inneren der Macht“. Die Abbildung zeigt auch, man muss es nicht notwendigerweise kaufen, die öffentliche Bücherei hat es.
„Wir schaffen es“ war eigentlich am 31.8. an die Behörden gerichtet und meinte die Zaunhöhe von Unterkünften, den Brandschutz und die Wärmedämmung neuer Heime. Merkel: „Deutsche Gründlichkeit ist super, aber es wird jetzt deutsche Flexibilität gebraucht.“ (S.73).
„Wir schaffen es“ ist eine Floskel, denn wie hier immer wiederholt, es bleibt einem doch gar nichts anderes übrig.
Wir schaffen es a) Gemeinsam und nicht gegeneinander. b) Mit einer Regierung, die gemeinsam mit den Volksvertretern sich ums Land kümmert und nicht wie im Buch und zur Zeit Hilflosigkeit im Schlingerkurs vorführt. c) Also mit einer Minderheitsregierung unter Beteiligung aller im Bundestag.

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