Preiskrieg

Vom Preiskrieg wird gesprochen, wenn Produkte oder Dienstleistungen nicht über Qualität und Service, sondern über einen niedrigeren Preis verkauft werden. Je öfter der Markt gesättigt ist, desto mehr kommt es zu Preiskriegen.
Die Kriegstreiber: Branchen und Firmen, die sich gegenseitig beim Preis unterbieten. Dabei wird zum Teil durch Quersubventionierung der Verlust ausgebügelt oder es wird auf einen Gewinn verzichtet, in der Hoffnung, nach der Marktbereinigung als Gewinner wieder kostendeckende Preise zu erzielen.
Die Gewinner: Keine. In der Regel kann nur der Kostenführer aufgrund seiner Kostenvorteile gewinnen. Die Preiskriege ziehen sich auch in die Länge und am Ende stehen die niedrigeren Preise und damit auch die niedrigeren Gewinne dauerhaft fest.
Der Schaden: Verluste bei der Qualität, dem Wettbewerb, dem Angebot, der Kundennähe, dem Service, den Arbeitsplätzen u.v.m.
Der Verlierer: Die Gesellschaft, der Staat. Denn die Wirtschaft wird abgewürgt, der Staat verliert Steuereinnahmen und alle leiden den o.g. Schaden.
Die Vermeidung: Wenn alle nur verlieren, dürfte sich das Problem ohne Kriegstreiber von alleine erledigen. Tut es aber nicht, da derjenige, der den Krieg anzettelt, sich davon Vorteile verspricht. Also muss auf irgendeine Art die Preisbindung, die wir bei Büchern, Arzneien und Taxifahrten und ansonsten von früher kennen, allgemein eingeführt werden, um die Branchen und Firmen vor sich selbst zu schützen. Dazu gehört dann auch die Besteuerung von Rabattschlachten und Steuerbanderolen und -Marken auf Werbegeschenke.

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