Experten klagen gegen Verkehrsminister

Seit Anfang 2017 dürfen überlange Gigaliner auf freigebenen deutschen Straßen fahren.
Gegner befürchten 7000 LKW-Fahrten mehr pro Tag, Spediteure versprechen sich 1/3 weniger Fahrten.
Der ADAC ist seit langem gegen die Überlangen, weil in den Bereichen Straßenbeschädigung, Belastung von Brücken und Tunneln, Fehlen von Abstellflächen und der Sicherheit des Verkehrs Bedenken bestehen.
LKW-Hersteller verweisen hierzu aber auf die niedrigere Last pro Achse.Die Experten von Umweltverbänden und der Allianz pro Schiene klagen gegen das Verkehrsministerium, weil aus einer von der EU erlaubten Übergangsfrist nun rechtswidrig eine deutsche Dauerlösung geschaffen wurde. Ziel ist, diese Gigaliner überhaupt zu verhindern.

Auf Wikipedia findet sich eine mehr technisch gehaltene Darstellung zum Laster. Wer findet aber auf welche Weise eine gesellschaftlich tragbare und nachhaltige Würdigung der möglichen Interessen?
Dass Edeka im fünfjährigen Pilotvesuch mit 700.000 km ein Drittel der Touren und 1,4 Millionen Liter Diesel gespart hat, kann es doch nicht sein, wenn gesamtwirtschaftlich, technisch und umweltfreundlich Güter auf die Schiene gehören.
Dass Schiene zuerst einmal dem ICE gehört, was dann übrig ist, dem Regionalexpress, was dann davon noch übrig bleibt der S-Bahn gehört und falls jetzt noch Lücken sind, schließlich auch Güter transportiert werden dürfen, auch nicht.
Die Frage bleibt, wer bestimmt die Liste der zu ladenden Sachverständigen? Und am Ende, wie wird das Gefundene umgesetzt?

 

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