Friede mit Familien

Die fröhliche und selige Weihnachtszeit verweist auf das Kind im Stall. Eine reformgeplagte Schule verweist auf Kinder, die nicht mehr wissen, so macht man es und so nicht. Die brutalen Ereignisse im Nahen Osten verweisen auf eine steigende Zahl traumatisierter Kinder.
Eine sogenannte christliche Partei verweist augenscheinlich desinteressiert auf: „Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Familie ist überall dort, wo Eltern für Kinder und Kinder für Eltern dauerhaft Verantwortung tragen. In Ehe und Familie suchen und finden viele Menschen Liebe, Geborgenheit und gegenseitige Hilfe. Hier werden Werte gelebt, die sich aus dem christlichen Verständnis vom Menschen ergeben – seiner unveräußerlichen Würde und seiner Mitmenschlichkeit.“
Kinder und Familie passen nicht in das Denken der Wirtschaftswelt, ehemals auch konsequent mitgedacht von einer christlichen Familienministerin a.D. mit eigenen sieben Kindern. Dafür jedoch passen der Wirtschaft Doppelverdiener-Ehen mit der Notwendigkeit von ergänzenden Nebenjobs, um zu überleben, tiefgekühlte Eizellen für die Zeit nach der maximalen Nützlichkeit von Spenderinnen, schnellstmögliche Abschiebung des Nachwuchses in die Aufbewahrung.Kinder, die in Geborgenheit und Liebe aufwachsen, zeigen nicht die Neigung später gewalttätig und/oder kriminell zu werden.
Kinder, die aggressive und inkonsequente Erziehung, einen häufigen Wechsel der Bezugspersonen oder Konflikte in der Familie erleben, neigen dazu, sich später nicht an Gesetze zu halten.

Christliche Familienpolitik darf nicht Zombies für die Wirtschaft erzeugen. Jesper Juul, Familientherapeut: „Dreizehnjährige brauchen nur ein oder zwei Menschen, die ihnen das Gefühl geben, es ist richtig und gut, so wie du bist.“ Und das sind naturgegeben Mutter und Vater. Christliche Familienpolitik stärkt die Möglichkeiten, Mutter und Vater zu sein. Also mehr Zeit und mehr Einkommen für die Familie und mehr Friede auf Erden.

Nachtrag 14.3.17, Gegen-Standpunkt ( Buch Gisela Notz „Kritik des Familismus„, Artikel Gisela Notz „Eine revolutionäre Feministin mit vielen Leben„): Die „Normalfamilie“ ist eine Ideologie von einer naturgegebenen und gottgewollten Rollenverteilung mit Mutter als sorgende Hausfrau und Vater als Ernährer. Die das als einzige gültige Lebensform ansehen sind rechtskonservativ. Wichtig ist, die bereits vorhandenen vielfältigen Lebensformen anzuerkennen. Die Privilegien (Ehegattensplitting, Witwenrente) gehören abgeschafft, freie Zusammenschlüsse von freien Menschen ohne Unterdrückung ermöglicht.

Ein Kommentar

  1. Korrektur: Die Wirtschaft denkt nicht, sie ist kein Wesen. Der Mensch ist für die Wirtschaft da, so denken die Ausbeuter. Die Wirtschaft ist für den Menschen da, ist Allgemeingut für sozial denkende Menschen, Arbeiterschaft und Gewerkschaften. Biblische Prinzipien und Werte sollen in Unternehmen Eingang finden, denken z.B. Christen in der Wirtschaft.

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